Konono No 1 Festsaal Kreuzberg, Berlin am 02.04.17

Sonntag 02.04.17
Einlass: 19:00, Beginn: 20:15
Festsaal Kreuzberg, Am Flutgraben 2, 12435 Berlin

Tickets zu Konono No 1 Berlin

PreiskategoriePreisAnzahl 
Stehplatz16,75 € 

Informationen

Die legendäre kongolesische Band Konono N°1 trifft für ihr neues Studioalbum auf den angolanisch-portugiesischen Künstler Pedro Coquenão aka Batida. Die Aufnahmen fanden in Batidas Garagenstudio in Lissabon statt, produziert wurde es gemeinschaftlich von Vincent Kenis und Pedro Coquenão und eine Reihe illustrer Gäste aus der Lissaboner Musikszene ist auf dem Album zu hören: Neben Papa Juju, Kopf der bekanntesten Afro-Fusion-Band der Stadt und der afrikanischen Sängerin Selma Uamusse, auch der Slampoet, Künstler und Produzent MC AF Diaphra.

Auf dem Album verbinden sich die Electronic Beats und organischen Grooves der Künstler zu einer ganz neuen, so bislang noch nie gehörten Form von Afro-Electro-Musik.

Konono N°1 wurde in den 1960er Jahren als „L’Orchestre Folklorique Tout Puissant Konono N°1“ von Mingiedi Mawangu, einem Virtuosen auf der Likembe (= Daumenklavier), in Kinshasa gegründet. In den 1980er Jahren wurde der erste Track der Band außerhalb des Kongo auf einer Compilation namens Musiques Urbaines a Kinshasa in Zaïre veröffentlicht und Vincent Kenis war so fasziniert davon, dass er für lange Jahre versuchte, die Band ausfindig zu machen. Das gelang ihm erst in den frühen 2000er Jahren und mündete 2004 in der Veröffentlichung des ersten Congotronics-Albums. Der hypnotische und neue Sound der Band mit ihren elektrisch verstärkten Daumenklavieren und der wilden Rhythmus-Gruppe eroberte direkt die Indie- und Elektronik-Szene. Auftritte bei großen Rockfestivals wie Coachella, ATP, Sonar oder The Big Chill, gemeinsame Projekte mit Künstlern wie Björk oder Herbie Hancock folgten, Bands wie Grizzly Bear, Wilco, Animal Collective, Beck oder Thom Yorke nannten sie als großen Einfluss und für ihre Zusammenarbeit mit Herbie Hancock an dem Album The Imagine Project bekam sie 2011 einen Grammy. Ein für den Grammy nominiertes Live-Album (Live at Couleur Café) erschien 2008 und das nächste Studioalbum Assume Crash Position 2010. Mawangu ist mittlerweile verstorben und sein Sohn Augustin ist seitdem Kopf der Band.